Die Komponenten von Caché

Caché & Java

Caché und Java können auf drei verschiedene Arten miteinander verbunden werden. Das macht Caché zur idealen hoch performanten Datenbank für Java-Anwendungen. Auf Caché-Daten kann mit SQL via JDBC zugegriffen werden, und Caché-Klassen können als Java-Klassen oder Enterprise Java Beans projiziert werden. Caché erstellt diese Projektionen automatisch. Java-Entwickler erhalten damit Datenpersistenz ohne aufwändige Codierung.


Datenpersistenz für Java-Entwickler

Java ist eine sehr beliebte Technologie für Web-Entwicklungen, die Anbindung einer Java-Applikation an einen persistenten Datenspeicher kann allerdings zur echten Herausforderung werden. Die Anbindung an eine relationale Datenbank erfordert oft aufwändiges Codieren von SQL-Befehlen gemäß dem JDBC-Protokoll. Viele Java-Entwickler bevorzugen objektorientierte Datenbanken, wann immer das möglich ist. Und große verteilte Systeme können von der gemeinsamen Nutzung der Daten und Funktionalität in Form von Enterprise Java Beans profitieren, die von einem Applikationsserver verwaltet werden. Caché unterstützt jede dieser Möglichkeiten, Datenpersistenz innerhalb von Java-Anwendungen zu erreichen.

Access Diagram

SQL/JDBC

Das effiziente multidimensionale Datenmodell von Caché ermöglicht ausgezeichnete SQL-Antwortzeiten - bis zu 20 Mal schneller als relationale Datenbanken. Caché beinhaltet einen Type 4 JDBC Driver, so dass Java-Anwendungen, die SQL und JDBC zur Anbindung an einen Datenspeicher verwenden, ohne Änderungen auf Caché übertragen werden können.

Java-Klassen

Entwickler, die eine objektorientierte Umgebung bevorzugen, können Caché-Klassen verwenden, die als Java-Klassen projiziert werden. Mit dem Caché Studio können Java-Projektionen ganz leicht erstellt werden, und InterSystems bietet eine Java Class Library, die Java-Programmierern den Zugriff auf Caché ermöglicht.

Persistenz für J2EE Applikationen

Entwickler von J2EE-Applikationen, die Enterprise Java Beans (EJBs) verwenden, um Daten und Funktionalität zwischen verteilten Systemen gemeinsam zu nutzen, müssen sich normalerweise zwischen Container-Managed Persistence (CMP) und Bean-Managed Persistence (BMP) entscheiden.

Container-Managed Persistence

 

Bean-Managed Persistence

CMP vertraut darauf, dass der Applikationsserver JDBC-Persistenzmethoden für die EJBs generiert. Dadurch entfällt die aufwändige Codierung dieser Methoden, das Transaktionsvolumen auf dem Applikationsserver wird jedoch erhöht. Die Folge sind lange Antwortzeiten und schlechte Skalierbarkeit.

Über das JDBC-Interface ermöglicht Caché rasante Antwortzeiten für Anwendungen, die CMP verwenden.

 

BMP überlässt den Entwicklern die Codierung und Optimierung der Persistenzmethoden für die EJBs. Das ist die einzige Möglichkeit, um auf eine objektorientierte Datenbank zuzugreifen. BMP ist aufwändiger, sorgt dafür aber für deutlich bessere Performance und Skalierbarkeit.

Mit Hilfe eines Wizards lassen sich Caché-Klassen als EJBs projizieren. Caché generiert dabei automatisch hoch performante Persistenzmethoden. EJB-Entwickler erhalten damit die exzellente Skalierbarkeit und die kurzen Antwortzeiten von BMP - ohne aufwändige Codierung.

 

Die Enterprise Java Beans von Caché werden auf folgenden Applikationsservern unterstützt:

  • WebLogic von BEA v6.1 (SP3), 7.0(SP1)
  • JBOSS + Tomcat v3.0.4, 4.1.12
  • Pramati v3.0(SP4)

JDK 1.3 ist Voraussetzung für die Verwendung von JDBC, EJB oder Caché Java binding.